Follow me on Twitter…

Im Moment passiert hier im Blog nichts. Der Seat Ibiza ist verkauft, die Anleitungen bleiben aber natürlich online (auch wenn nicht alle Links von außerhalb funktionieren, über die Tagcloud rechts ist alles auffindbar!). Mac, iPhone, Alice, Packstation - alles läuft zufriedenstellend, zumindest so, dass es nichts ausführliches darüber zu bloggen gäbe.
Mich gibt es im Moment stattdessen in Kurzform über Twitter. Also dann: Follow me on twitter!

Ärger mit der Packstation

Die System der Packstation ist ja eigentlich toll: Statt sich nach Feierabend in die Schlange der Post zu stellen, um das am Vortag erfolglos zu Hause zugestellte DHL-Paket abzuholen, fährt man einfach an dem gelben Kasten der Wahl vorbei und holt seine Lieferung aus einem Fach ab.

Nun ist es bei mir auch so, dass an der Heimatadresse nicht zustellbare Pakete zur Hauptpost weit außerhalb der Innenstadt gebracht werden. Fahre ich da nach Feierabend vorbei und hole mein Paket, ist das ein immenser zusätzlicher Weg- und Zeitaufwand (ganz ungeachtet der langen Schlange, die sich dort ständig bildet).

Abhilfe verschafft da die Packstation, die direkt auf dem Heimweg steht und mir schon so manches Mal die komfortable Entnahme der Lieferung ermöglichte.

Leider kommt es immer wieder zu Problemen, durch welche die Regellaufzeit der Post (Lieferung am nächsten Tag) teilweise deutlich überschritten wird. Pakete fahren offensichtlich tagelang im Postwagen durch die Gegend, statt entweder in die Packstation eingeliefert oder notfalls in eine Filiale umgeleitet zu werden.

So warte ich seit nunmehr 5 Tagen darauf, dass ein Paket (wie morgens im Tracking angekündigt) tatsächlich in die Packstation eingelagert wird:

Pakettracking

Im (heißen) Herbst des letzten Jahres war tagelang eine Lieferung mit teilweise kühlpflichtigen Lebensmitteln auf diese Weise unterwegs, die ich wegschmeißen konnte. Eine Beschwerde, die ich damals aufgegeben hatte, verhallte ungehört bzw. unbeantwortet. Auch gestern gab ich wieder eine Beschwerde “zu Protokoll”, in der Hoffnung, dass ich dieses Mal auch ein Feedback bekomme.

Ein Arbeitskollege verschickte vor einigen Wochen eine Lieferung von dieser Packstation (Nr. 103) an eine andere Station (Nr. 105) am anderen Ende Deutschlands. Nun muss man wissen (vor allem als DHL-Angestellter), dass die Packstationnummern in jeder Stadt neu beginnend mit 101 aufsteigend vergeben werden. Und wo tauchte das Paket des Kollegen auf? Richtig, das Paket reiste ungefähr 1 Kilometer Luftlinie in “unsere” Packstation 105.

Die Filialleiterin der ortsansässigen “Postservicestelle” (nur eine kleine Filiale in einem Supermarkt) berichtet mir von ständigen Problemen im Zusammenhang mit der Packstation.

Ich bin gespannt, wann ich meine Kaffeebohnen bekomme, die sich in der aktuellen Lieferung befinden. Ist der Koffeinnachschub erst einmal versiegt (spätestens Ende der Woche), werde ich langsam ungemütlich.

Umzug 2008: Alice (Update 05.01.08)

Mit einem Beitrag zu Alice beginne ich eine Beitragsreihe zum Thema “Umzug 2008″. Denn zum 1. September ziehe ich mit Frau und Meerschwein dem Arbeitgeber entgegen.

Man hört die Horrorgeschichten ja des Öfteren: Menschen in Deutschland stehen wochen-, gar monatelang ohne DSL-Anschluss da, weil sie umgezogen sind. Da der Service von Telekommunikationsanbietern ja - wie wir alle dank Sendungen wie Leute heute Frontal oder Brisant wissen - entweder nicht existent oder nicht bezahlbar ist, sollte man also rechtzeitig vorsorgen. Meine Bestellung einen Monat vor dem Umzug nahm ich bereits als ein wenig spät an.

Nachdem ich durch das Werbemodel umfassende Recherche zum Schluss gekommen war, mein Glück mit Alice zu versuchen, nahm ich am 1. August (Freitag) meine Bestellung vor. Als Gadgetfreund und schmerzbefreiter “early adaptor” (wer wäre schon so blöd, ein Macbook am Erscheinungstag zu bestellen…) nahm ich dann auch das Angebot von Alice an, als “Triple Play”-Anbieter zu fungieren: Internet, Telefon und IP-TV, alles vom gleichen Anbieter. Goodbye, Kabelanschluss!

Kurz zum “HomeTV” getauften Fernsehangebot: An das passende DSL-Modem kommt mit einem Netzwerkkabel die gelieferte Set-Top-Box, die wiederum per Scart (oder zukünftig auch HDMI) an den Fernseher geklemmt wird - schon plätschern die knapp 70 Free-TV-Kanäle in hoher Qualität auf den Schirm. Soviel zur Theorie, ob das wirklich so klappt, wird sich nach dem Anschluss zeigen. Günstiger als ein konventioneller Kabelanschluss ist das Angebot mit 10 Euro/Monat jedenfalls.

Bei der Bestellung entschied ich mich spontan auch für die WLAN-Option für 29 zusätzliche Taler. Ein WLAN-Router befindet sich natürlich im Besitz, aber ob der so einfach weiter funktioniert? Eine Frage, die sich später beantwortete.

Ich fand beim Stöbern heraus, dass Alice verschiedene Anschlussarten für die Telefonie realisiert. In meinem Fall erhalte ich einen konventionellen Telefon-Analoganschluss. Möglich wäre aber auch ein VoIP-Anschluss gewesen. Wenn ich bedenke, welche Probleme meine Eltern mit ihrem FreenetKomplett-VoIP-Anschluss haben, bin ich froh, dort Tradition durchgesetzt zu wissen (wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies auch eine Bedingung zur HomeTV-Option).

Weiterhin las ich, dass Alice grundsätzlich (aufgrund der fehlenden Mindestvertragslaufzeit) alle Geräte nur vermietet (diese müssen nach Vertragsbeendigung zurückgeschickt werden), und dass es sich immer um Einzelplatzgeräte handelt. Das bedeutet: Der WLAN-Router ist softwareseitig auf eine Bridge heruntergefrickelt, so dass man sich genau mit einem kabellosen Gerät anmelden kann. An das (kabelgebundene) Modem kann man aber problemlos seinen vorhandenen WLAN-Router anschließen, um so beliebige Geräte gleichzeitig ins Netz zu bringen.

Also rief ich einen Tag nach meiner Bestellung (Samstag, 2. August) die kostenpflichtige Kundenhotline von Alice an (nachdem man mir bei der kostenlosen Neukundenhotline natürlich nicht helfen wollte). Nach ungefähr 10 Minuten Wartezeit für 14ct/min (aufgelegt habe ich nur nicht, weil ich gerade bei den Schwiegereltern residierte) nahm eine freundliche Telefontante meinen Wunsch der Entfernung der WLAN-Option auf, und bestätigte mir den Erfolg dieser Aktion auch sofort.

Am Montag flatterte eine Auftragsbestätigung per E-Mail herein (per Post kommt anscheinend bei Alice bis auf die Hardware gar nichts, Originalzitat: “Unser Anspruch ist es, Sie immer möglichst schnell auf den neusten Stand zu bringen. Deshalb schicken wir Ihnen Informationen - vorzugsweise als PDF-Dateianhang - per E-Mail.”). Die Schaltung meines Anschlusses wurde mir für “voraussichtlich Ende August” angekündigt - super, passt. Doch tauchte nun in der Auftragsbestätigung die WLAN-Option wieder auf.

Es folgte also eine E-Mail-Antwort mit der Bitte, den Auftrag doch bitte noch einmal auf die entfernte WLAN-Option zu überprüfen. Am gleichen Abend (!) bekam ich die Antwort, dass man sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldige (international anerkannter Textbaustein #1 für Kundenservice-E-Mails) und die Bearbeitung an die entsprechende Abteilung weitergeleitet hätte (Textbaustein #2). Als Tipp wurde mir noch empfohlen, meine Optionsänderungen doch in Zukunft selbst über die “Alice Lounge” vorzunehmen. Dass dies erst nach Anschlussschaltung geht, hatte ich vorher schon festgestellt. Insgesamt kam mir die Antwort etwas unpassend zu meiner Fragestellung vor - mal sehen, was zum Schluss rauskommt.

Heute morgen (Freitag, 8.08.08) nun erhalte ich eine überschwängliche SMS von Alice: “Lieber Kunde! Ab 18.08.08 können Sie Ihr Produkt nutzen. An diesem Tag wird Sie ein Techniker besuchen. Er freut sich auf Kaffee und Kuchen. Details erhalten Sie in Kürze. Ihr Alice-Team”.

Bitte was? Gute zwei Wochen nach meiner Bestellung, und zwei Wochen vor meinem Wunschtermin möchte Alice meinen Anschluss schalten? Dass wir erst zum 1.09. einziehen, und nur eventuell vorher in die Wohnung kommen, könnte jetzt zum Problem werden. Wer hätte so etwas erwartet.

Es bleibt spannend: Wird der Techniker wirklich erscheinen? Wird die Frau zu der Zeit schon in der Wohnung warten (können)? Bekommen wir Hardware mit einer Antenne zugeschickt? Ist IP-TV wirklich die Lösung? Und wird Freenet tatsächlich 50% der Restlaufzeitsrechnungssumme verlangen, wenn wir aufgrund des Umzugs kündigen? Bald mehr dazu hier!

Update 18.08.08: Wir erhielten den Wohnungsschlüssel am Morgen, und kurz nach 8 stand dann auch schon der Techniker vor der Tür. Drei Minuten später war die Leitung geschaltet. Ein späterer Test ergab dann auch fast die volle 16 MBit-Geschwindigkeit, das Telefonieren funktioniert auch ohne Probleme. Es wurde übrigens tatsächlich die WLAN-freie Hardware geliefert, auch das hat geklappt.

Lediglich eine Kleinigkeit hat nicht ganz funktioniert: Das “Eigenhändig-Einschreiben” mit der Jugendschutz-PIN für HomeTV ging vermutlich an die Anschlussanschrift, nicht die Auftraggeberanschrift (dort ging die Hardware hin). Zumindest habe ich von diesem Einschreiben bis heute nichts gesehen.

Eine heute abend um 21:47 versendete Mail mit der Bitte, das vermutlich mit “Empfänger unbekannt” zurückgegangene Einschreiben doch noch einmal an die Auftraggeberanschrift zu senden, wurde in weniger als einer Stunde (22:42) mit der Bestätigung meines Wunsches beantwortet. Ich ziehe meinen Hut.

Update 29.08.08: Da bis zum heutigen Tag kein Einschreiben einging, frage ich gestern erneut bei Alice nach. Heute bekomme ich die Antwort und das Versprechen, die PIN nun aber wirklich per Einschreiben und zusätzlich per E-Mail zu versenden. Und tatsächlich: Die aus Jugendschutzgründen unbedingt per “Einschreiben eigenhändig” zu versendene PIN kommt wenige Stunden später als PDF-Anhang an einer Mail bei mir an…

Update 09.09.08: Das Einschreiben ist nie aufgetaucht. Dafür wurde mir auf der ersten Rechnung von Alice die WLAN-Option “Web-to-go” nun mit 29,90€ Einrichtungsgebühr berechnet. Eine Bitte um Überprüfung und Gutschrift der Kosten für die nie gelieferte Option bleibt unbeantwortet, eine zweite Nachfrage nach einer Woche wird heute mit dieser Antwort gekrönt:

Sehr geehrter Herr Kraatz,

wir beziehen uns auf Ihre E-Mail.

Die Option WLAN (Web-to-Go!) ist eine Erweiterung Ihres DSL Internetzugangs mit Wireless LAN (WLAN), die Ihnen das Surfen im Internet ohne Kabel ermöglicht. Für die Einrichtung der Option werden einmalig 29,90 Euro, für den Versand der WLAN Hardware einmalig 9,90 Euro berechnet.

Damit Sie ganz ohne Kabel online gehen können benötigen Sie - zusätzlich zur WLAN Basisstation - einen WLAN Empfänger (z.B. USB Stick), den Sie im Fachhandel bekommen.

Unsere komplette Produktübersicht finden Sie auf www.alice.de, auf der Sie die Option auch direkt online über die Alice Lounge bestellen können.

Na, vielen Dank für die Produktinformation. Offensichtlich werden E-Mails bei Alice gerne mal auf ein Stichwort (z.B. “Web-to-go”) hin beantwortet. Es bleibt spannend, wie nun meine nachdrückliche Replik beantwortet werden wird.

Abgesehen davon: Mit dem zur Verfügung stehenden DSL-Anschluss bin ich sehr zufrieden, auch der Fernsehempfang funktioniert einwandfrei und in sehr guter Qualität.

Update 05.01.08: Um diesen Beitrag schließlich zu einem Ende zu bringen (und als nächstes gleich die nächste Alice-Geschichte zu eröffnen), sei gesagt, dass mir die 29,90 Euro mit der nächsten Rechnung wieder gutgeschrieben wurden.

iPhone OS 2.0 - (k)eine bessere Beta

Nach einer guten Woche mit iPhone OS 2.0 auf meinem iPhone der ersten Generation erlaube ich mir ein Fazit zu ziehen: Diese Software ist noch längst nicht marktreif. Immerhin kündigt sich am Horizont bereits Version 2.1 an, die hoffentlich die größten Schwachstellen beseitigt.

Während die Vorversion 1.1.4 zumeist problemfrei ihren Dienst verrichtete, gibt es mit der parallel zum iPhone 3G veröffentlichten Version 2.0 reichlich Probleme. Unmotivierte Abstürze und Reboots bei Programmstartvorgängen, träge Menüführung, zum Totalabsturz führende Aktualisierungen.

Am Freitag dann mein bisheriges Paradestück: Beim Installieren von vier Programmupdates aus dem AppStore passiert nichts mehr, ein Neustart führt nur noch bis zum Pineapple-Logo - das rettende Macbook Hunderte von Kilometern entfernt.

Ein weiterer, sehr nerviger Fehler: Die Texteingabe bzw. Autokorrektur verhindert das Drücken mancher Buchstaben in völlig korrekten Wörtern. So kann man das a in Sebastian nicht drücken, ebenso werden w, r und d unterdrückt. Das merkt man, wenn man seinen Finger gedrückt über die Tastatur führt - die ausgewählten Buchstaben überspringen munter die genannten Problemfälle. Erst nach einem Rückschritt kann das gewünschte Wort korrekt geschrieben werden. Dieser Fehler tritt bei vielen Wörtern auf, fällt jedoch erstmal gar nicht auf - man wundert sich höchstens, dass man sich so häufig an der gleichen Stelle vertippt. Die Autokorrektur behebt das ja meistens auch wieder.

Apropos Autokorrektur: Die hat mich schon unter den Vorversionen mit ihren teilweise wirren “Verbesserungen” genervt. Es ist schneller, meine seltenen “Fehltipper” selbst zu korrigieren, statt ständig die Vorschläge wegdrücken zu müssen. In den Vorversionen nutzte ich K2B zum Deaktivieren der Korrekturfunktion, dies steht für 2.0 (noch?) nicht zur Verfügung.

Also muss man selber Hand anlegen: Per SSH verbinden, und das passende TextInput-Bundle umbenennen und damit deaktivieren:

/System/Library/TextInput/TextInput_de.bundle

Danach ist die Autokorrektur sofort deaktiviert - und auch das Problem mit der unmöglichen Eingabe mancher Buchstaben tritt nicht mehr auf, ich kann meinen Vornamen in einem Rutsch durchschreiben.

Es bleibt zu hoffen, dass Apple die gröbsten Schnitzer der zweiten OS-Ausgabe bald ausbügelt. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass die Jailbreak-Szene entsprechend nachzieht und die teilweise unverzichtbaren Anwendungen auf Version 2.0 portiert. Im Moment sieht es in Cydia noch recht leer aus, und der Installer 4 lässt noch auf sich warten.

Der neue Seat Ibiza

Ich hatte heute die Gelegenheit, den neuen Seat Ibiza zu einer Probefahrt auszuführen. Nach anfänglicher Skepsis empfinde ich ihn inzwischen als würdigen Nachfolger meines Ibiza 6L.
Insbesondere beim Fahren merkt man die Entwicklung, die zwischenzeitlich geschehen ist. Auf der neuen Polo-Plattform aufbauend, lässt sich der Ibiza präzise und sicher auf der Straße bewegen. Saubere Verarbeitung, die markante Linienführung und ein größerer Kofferraum fallen sofort auf.
Das glänzende Radio- und Klimabedienteil ist nicht so mein Fall, auch der Bedienungssatellit, der die geniale Lenkradfernbedienung ersetzt, konnte mich nicht sofort überzeugen. Abgesehen davon ist der Innenraum aber sauber und hochwertig verarbeitet.

Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza
Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza
Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza
Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza
Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza Der neue Seat Ibiza
Der neue Seat Ibiza

Whisky (Edition 2008)

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich von meiner entbrannten Leidenschaft für Whisky geschrieben. “Damals” bestand mein übersichtliches Whiskyregal aus vier Flaschen.

Das Thema hat sich ein Stück weiterentwickelt. Ein zweistöckiges, beleuchtetes Glasregal stellt nun die Heimat für meine Sammlung dar, die im Moment aus den folgenden Abfüllungen (und einigen Miniaturen, wenig nennenswerten Supermarktstandards und einem Zigarren-Humidor) besteht:

  • Ardbeg TEN
  • Laphroaig 10yo
  • Bruichladdich 12yo Second Edition
  • Springbank 10yo
  • Scapa 14yo
  • Highland Park 12yo
  • The Glenlivet 12yo
  • The Glenlivet 18yo
  • Oak Cross (Compass Box)
  • Glenfiddich 12yo
  • Balvenie 12yo Double Wood
  • Amrut (Indien)
  • Famous Grouse
  • Chivas Regal 12yo
Mein aktuelles Whiskyregal

Ende letzten Jahres diskutierte ich mit Constantin die Möglichkeiten eines sinnvollen Onlineshopvergleichs beim Whiskykauf. Übliche Preisvergleichportale haben zumeist lediglich einige (Affiliate-)Shops verzeichnet und stellen Suchergebnisse unübersichtlich dar. So müsste man Shop für Shop absurfen und nach seiner gewünschten Abfüllung suchen - nervig.

Die weitere Entwicklung ist Geschichte - inzwischen gibt es mit Whiskypreis.de ein von uns entwickeltes Portal, dass die Preise von (zur Zeit) 200 Standardabfüllungen bei fast 30 Onlineshops vergleicht und übersichtlich darstellt. Die Preise werden dabei nach dem einmaligen Einpflegen eines Artikels automatisch aktualisiert (einmal drüberschauen vor dem Freischalten sollte man aber doch). 

Mal sehen, wie es in einem Jahr aussieht.

Das iTunes-Stöckchen

Der Winkelsen ruft, und da muss man ja. Hier also das iTunes-Stöckchen:

Starte Dein iTunes, was sagt die Statistik:
4.052 Titel
15 Tage
25,49 GB

Kürzester und längster Track (ohne “Intros”, nur Musik):

- “If I Fall”, Matchbox Twenty (2:48 Min.)
- “Les Preludes”, Frank Liszt (16:30 Min.)

Erster und letzter Track (Titelname):

- “Aaangry Megaphone Man”, The Dissociatives
- “2000 Light-years of darkness”, The Ark

Erster und letzter Interpret:

- Adele (mit “19″)
- Zero 7 (mit “The Garden”)

Erstes und letztes Album (Titel):

- Afterwords, von Collective Soul
- 19, von Adele (sieh an!)

Die fünf meistgespielten Tracks:

- “Are You Afraid”, Rooney
- “Cupids Chokehold”, Gym Class Heroes
- “Darkness Out Of Blue”, Silje Nergaard
- “Adored”, Collective Soul
- “Shut Up And Drive Remix”, Rihanna (hehe…)

Fünf Songs im Partyshuffle (Party-Jukebox):

- “California Dreaming”, Bobby Womack
- “High Maintenance Woman”, Toby Keith
- “I Don’t Think They Know”, Mesh
- “Disconnected”, Goo Goo Dolls
- “Little Boy Jr.”, Mando Diao

Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?

Sex: 8
Death: 29 (schuld v.a. “Death Cab For Cutie” und Good Charlotte mit “Chronicles Of Life and Death”)
Love: 290
You: 549
Home: 25
Boy: 89
Girl: 65

Ich werfe das Stöckchen in Richtung Martin. Mal sehen, ob überhaupt noch jemand zum Fangen da ist.

Der Apple im Bett - Maßnahmen zur Geräuschminderung

Seit ich vor Jahren mein erstes iBook besaß, ist mir eine nervige Eigenschaft aller Geräte aus dem Hause Apple aufgefallen, die mich bis heute begleitet: Alle Lautstärkeregler springen von der “Stumm”-Stellung auf eine viel zu laute Wiedergabe, um Musik in leiser Umgebung in angenehmer Hintergrundlautstärke zu hören. Das zieht sich durch alle Apple-Produkte, die ich bisher besaß: iBook, Macbook, iPod (5. Generation, heute “classic”), iPod Shuffle, iPhone.

Ob abends im Bett, oder in der Unibibliothek: Die niedrigste Lautstärkeeinstellung ist mir immer noch zu laut. In diesem Artikel nun also software- wie hardwareseitige Lösungen, um diese Beeinträchtigung loszuwerden.

 

Feineinstellung
Softwareseitig stehen mit Mac OS 10.5 neue Tastenkürzel zur Verfügung, um die Lautstärke feiner zu regulieren. Statt in “ganzen Blöcken” kann man nun die Lautstärke in Viertelschritten anpassen. Dazu drückt man einfach Shift+Alt, während man die Lautstärketasten bedient. Die minimale Lautstärke ist damit am Macbook (oder anderen Apple-Computern) noch einmal deutlich reduziert.

 

Auf iPod und iPhone funktioniert das natürlich nicht. Zumindest beim iPhone und iPod Touch ist die Lautstärkeeinstellung jedoch schon viel einfacher, wenn man den Finger nach dem Anwählen des Lautstärkeknopfes nach oben wegbewegt und dabei den Finger auf dem Display belässt. Nun verdeckt der Finger nicht mehr die Position des Reglers, dieser lässt sich aber weiter bewegen. Leider springt der Regler beim Loslassen dann meistens doch noch ein Stück zur Seite (das fällt mir insbesondere beim Spulen durch Filme auf, was einen genauen Positionssprung fast unmöglich macht). Die Lautstärketasten an der Seite des iPhones lösen recht grob auf, so dass man mit dem Ziehen meistens eine niedrigere Lautstärke erreicht.

Das Limitieren der maximalen Lautstärke führt übrigens keine weiteren Zwischenschritte in den niedrigen Bereichen ein - die Ausgabelautstärke bleibt dann einfach über einen längeren Reglerbereich gleich.

Insgesamt also keine wirklich befriedigenden Software-Lösungen. Nun bin ich jedoch über ein kleines Zubehörteil bei eBay gestolpert, welches es mir sehr angetan hat: Ein Audioadapter für das iPhone - mit Mikrofon, Kopfhörerausgang und Lautstärkeregelung.

 

Adapter 

Der Adapter, der für gut 5 Euro inklusive Porto aus den USA kommt, funktioniert ohne Probleme auch am iPod oder Macbook. Am iPhone ist er jedoch richtig praktisch: Mit dem Mikro lässt sich telefonieren (Qualität nicht schlechter als beim Apple-Original), während man jeden von sich bevorzugten Kopfhörer anschließen kann (das Problem mit dem versenkten Kopfhöreranschluss am iPhone gehört damit auch der Vergangenheit an). Mit dem Knopf kann man am iPhone die Titel weiterspringen. Das Wichtigste, und der Zusammenhang zu diesem Thema: Ein kleines Drehrad erlaubt die stufenlose Lautstärkeeinstellung, vom Flüstern bis zur unangetasteten Originallautstärke. Genial!

Ich erinnere mich, früher einen Sony-Kopfhörer besessen zu haben, der auch so ein Drehrädchen hatte. Vorteil des Adapters ist aber, dass ich hier jeden beliebigen Kopfhörer anschließen kann. Das fast 80cm lange Kabel ist - wenn man dann noch einen mit langem Kabel gesegneten Kopfhörer anschließt - etwas unpraktisch. Ich hatte mir zudem für einen minimalen Aufpreis noch In-Ear-Kopfhörer im Apple-Design mitbestellt - einen so schlechten Ton hatte ich allerdings nicht erwartet (das kann man sich also sparen).

Den Adapter findet man bei eBay mit dem Suchbegriff “New Apple iPhone 3.5mm Stereo Headset Mic” (auch in anderen Ausführungen).

Sammlung zur iPhone-Firmware 1.1.3 (Update)

Auf dem Weg zur neuen iPhone-Firmware 1.1.3 tut man sich zur Zeit noch nicht allzu leicht. Hoffentliche Lösungen zu den Hürden, die mir begegnet sind, nachfolgend. Vieles davon funktioniert nur mit einem OoTB 1.1.1-iPhone (Bootloader 3.9).
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Volume Logic unter Leopard

Seit 2004 nutze ich das geniale iTunes-Plugin Volume Logic, das durch dynamische Lautstärkeanpassung eine beeindruckende Klangverbesserung bringt. Leider hat Plantronics die Softwareentwicklung kurz vor dem Erscheinen von Leopard eingestampft. Blöd für Käufer, die erst vor kurzem die 20 Dollar bezahlt haben, und jetzt ein nicht mehr funktionierendes Plugin besitzen.

 

 

Doch mit ein bisschen Terminal- und Finder-Arbeit bekommt mit Volume Logic tatsächlich wieder zum Laufen, auch wenn Plantronics selbst nicht wirklich daran glaubt. Zusammengeklaubt im MacOSXHints-Forum:

  1. Zunächst muss das vorhandene Volume Logic entfernt und sauber neu installiert werden. Dazu die Dateien
    /Library/Audio/Plug-Ins/HAL/VolumeLogic.plugin und
    /Library/Preferences/com.octiv.VolumeLogic.plist löschen.
  2. Nun wird VolumeLogic 1.3.2 neu installiert und mit der Seriennummer aktiviert. Bei mir tauchte nach der Eingabe immer sofort ein “Unknown error” auf. Die Lösung sind die folgenden Befehle im Terminal:
    cd /usr/lib
    sudo cp libcrypto.0.9.dylib libcrypto.0.9.dylib.old
    sudo cp libssl.0.9.dylib libssl.0.9.dylib.old
    sudo ln -sf libcrypto.0.9.7.dylib libcrypto.0.9.dylib
    sudo ln -sf libssl.0.9.7.dylib libssl.0.9.dylib

    Nun sollte Volume Logic aktiviert sein, aber keinerlei Funktion zeigen.
  3. Anschließend die Trial vom SRS iWow-Plugin herunterladen (ggf. Wegwerf-Email-Adresse von 2prong benutzen) und installieren.
  4. Im Verzeichnis /Library/Audio/Plug-Ins/HAL/ zeigt man sich nun den Paketinhalt des Volume Logic und iWow-Plugins an und kopiert aus dem Verzeichnis /Contents/MacOS die Anwendung iTea aus iWow heraus, in das Volume Logic-Paket.
  5. iWow kann nun wieder deinstalliert und iTunes gestartet werden. Volume Logic sollte jetzt funktionieren! :-)