Das Leopard-Dock “smoke glass”

Das neue pseudo-3D-Dock von Leopard finde ich zwar nicht so schrecklich wie manch andere, aber etwas zu auffällig ist es mir schon. Da kommt ein TUAW-Beitrag gerade recht, in dem erläutert wird, wie man den hellen Streifenhintergrund in eine weniger auffällige Fläche verwandelt. Leider ist die Seite mit den Dateien und der Anleitung nicht erreichbar, deshalb hier die Informationen (und auf deutsch!).

 

Vorher:
 

Nachher:

 

Was man dafür braucht: Dieses Archiv mit vier PNGs. Nun wechselt man im Finder ins Verzeichnis /System/Library/CoreServices/Dock.app/Content/Resources und ersetzt die vier scurve_x.png-Dateien durch die neue Version (vorher ein Backup machen!). Nach einer Eingabe von killall Dock im Terminal startet das Dock im neuen Design.

Massendefekt bei Seagate-Platten in MacBooks? (Update)

Wie Golem berichtet, warnt die Datenrettungsfirma Retrodata vor Seagate-Festplatten der Firmware-Version 7.01 in MacBooks. Dabei heißt es:

It has come to our attention from the sheer volume of this particular drive received for recovery that they have a critical manufacturing flaw.

The faulty drives are all Seagate 2.5″ drives that are manufactured in China, with a Firmware revision of 7.01. They are also all SATA interface. No other drives seem (at this stage) to be affected.

We are receiving quantities of these drives for recovery, and nearly all display the same cause of failure. The read/write heads appear to fail mechanically, quickly causing deep scratches to the platter surface, and rendering the drives practically unrecoverable.

Should you have one of these drives in your system, we believe the problem is serious enough to warrant copying all your data off the drive and replacing it with an alternative drive, or a retail-version Seagate drive.

We at Retrodata believe that any sizeable manufacturer would by this stage be aware of such a problem and issue a product recall notice, or an offer to have the drive exchanged for a suitable alternative at their own expense.

Also schnell mal im System-Profiler nachgesehen, und - war ja klar - ich habe eine dieser Platten. Und ich wette, Steffen, der sich sein MacBook ungefähr zur selben Zeit wie ich gekauft hatte, hatte auch eine. Nur ist die vor ein paar Wochen hinüber gewesen.

 

 

Meine Lösung ist da jetzt erstmal die folgende:

 

 

Synk ist damit vorerst in Rente geschickt, da es mich nicht regelmäßig darauf aufmerksam machte, doch auch mal ein Backup durchzuführen (es sagt nur beim Starten, dass die letzten X Backups fehlschlugen - super…).

Update 2.11.07: Die Kommentare im Fscklog, bei Apfeltalk, Gizmodo und vor allem im Apple-Forum (1, 2) deuten an, dass es sich tatsächlich um ein weitverbreitetes Problem mit Seagate-Platten handelt. In Massen sterben die Festplatten nach einigen Monaten mit immer den gleichen Symptomen ab: Plötzlicher Beachball, beim Neustart verschwundene Platte mit Klackersound (wie bei mir) und keiner Chance auf Datenrettung. Eine offizielle Reaktion seitens Apple/Seagate steht immer noch aus, auf Anfrage von Reg Hardware gab es keine Reaktion. Retrodata stellt derweil klar, dass durchaus auch Mac Minis betroffen sein könnten, da der Datenrettungsspezialist lediglich erfährt, dass die 2,5″-Festplatten aus Apple-Computern stammen.

Update 27.11.07: Wie InformationWeek berichtet, sieht Apple inzwischen ein mögliches Problem: “We’ve received a few reports that some MacBook consumer notebooks may have hard drive issues, and we’re looking into it”.

Mac OS X Leopard - Ersteindrücke (Update)

Die neue Ausgabe von Apples Betriebssystem Mac OS X ist erschienen. Hier sammle ich in loser Abfolge meine ersten Eindrücke und Entdeckungen:

 

Leopard Desktop mit Stacks 

  • Das Update von Tiger ist einfach. Allerdings wird bei mir zu Beginn keine Festplatte zur Auswahl angeboten. Nach einer Weile taucht sie auf.
  • Die Installation schätzt die Restdauer zunächst auf 2,5 Stunden, nach einer guten halben Stunde ist schließlich aber schon alles vorbei.
  • Nach der Installation startet Leopard nur in einen blauen Bildschirm, die Maus lässt sich bewegen, ansonsten passiert nichts. Es stellt sich heraus, dass eine veraltete Version des “Application Enhancers” für diese Probleme sorgt. Abhilfe bringt das Starten im Single-User-Modus (Apfel+S beim Starten) und die Eingabe von
    /sbin/mount -uw /
    rm -rf /Library/Preference Panes/ApplicationEnhancer.prefpane
    rm -rf /Library/Frameworks/Application Enhancer.framework
    rm -rf /System/Library/SystemConfiguration/Application Enhancer.bundle
    rm -rf /Library/Preferences/com.unsanity.ape.plist
    reboot
  • Nach dem ersten Leopard-Start kommt mir alles zäh und langsam vor. Stelle fest, dass Spotlight alle Dateien neu indiziert, was ungefähr eine halbe Stunde dauert. Danach ist die Raubkatze schnell.
  • Stacks sind toll (vor allem für das Downloadverzeichnis, siehe Screenshot), Spaces verlangt zunächst Eingewöhnung (man kann aber Programme fest auf einen Space zuweisen, z.B. Safari auf 1, Mail auf 2, iTunes auf 3). Das 3D-Dock ist schick. Time Machine konnte ich mangels genügend großer, HFS-formatierter externen Festplatte noch nicht testen.
  • Safari (in der finalen Version 3.0, bei der eBay eine dringende Aktualisierung anrät) will mit InputManagers erstmal nichts mehr zu tun haben (Saft, Inquisitor, SafariBlock - läuft alles nicht mehr), Mail deaktiviert Bundles wie GPGMail und Letterbox. Für Inquisitor ist inzwischen ein Leopard-kompatibles Update erschienen. Saft und Co. sollen mit Pimpkit laufen (funktioniert bei mir nicht, ein Safarifenster öffnet sich nur kurz und verschwindet dann - in den Einstellungen taucht Saft aber auf). InputManagers sollen weiterhin mit dieser Information laufen, Saft habe ich damit aber noch nicht wieder reaktivieren können.
  • Weiterhin läuft bei mir erstmal nicht: Mozy Backup (”Uploading 0 files…”), Volume Logic (Aktivierungsfehler, Demo tut nichts), xGestures (lässt sich einrichten, Gestures aber nicht ausführen läuft nach Neustart), Rapidowrite (Abkürzungen funktionieren nicht). Hoffen auf Updates… Eine weitere Liste, in der die Kompatibilität von Programme gelistet wird, findet sich bei MacNotes.
  • In Adium erscheinen ca. 90% der auswählbaren Schriftarten als immer gleich aussehender, häßlicher Times New Roman-Abkömmling.
  • Nach kürzester Zeit gibt es schon die erste einfache Anleitung, um Leopard auf einem PC zu installieren.
  • Update 29.10.: Das TWAIN SANE Interface läuft nicht unter Leopard, womit mein Scanner (Canon CanoScan N670U) erstmal funktionsunfähig ist. Update: Mit der CanoScan Toolbox 4.130X (Download als Installer, gepackt in ein sit, gepackt in ein bin) und ScanGear CS 7.0.1.0X (hier gilt für die Distribution gleiches) funktioniert es.
  • Update 30.10.: Saft 10.0 für Leopard ist erschienen. Eine neue Lizenz ist erforderlich, außerdem arbeitet die vitale Ergänzung zu Safari jetzt in Form eines Launchers. Wann immer man Safari mit Saft-Features nutzen möchte, muss Saft.app gestartet werden. Dies wiederum führt Safari mit den Zusatzfeatures aus und beendet sich dann selbst. Nervig.
  • Update 2.11.: RapidoWrite 2.2 läuft unter Leopard, und auch Mozy 0.7.0 funktioniert nach einer Neuinstallation einwandfrei.

Heckklappen-Chromleiste

Heckklappen-Chromleiste

Chromrand-Frontgrill, Chromleisten an den Seiten - da fehlt nur noch das Heck mit einer Leiste, wie man sie an immer mehr Fahrzeugen findet. Nach langer Zeit habe ich damit mal wieder eine Kleinigkeit am Ibiza “verbaut”. Bei eBay gibt es passende Chromleisten für einen Zehner (21mm Profilstärke), für den doppelten Preis auch in 35mm Breite. Die kleinere Version ist nun angebracht…

Zeitaufwand: ca. 20 Minuten



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IAA 2007 - Eine Fotostrecke

Am Donnerstag hatte ich das Vergnügen, nach Frankfurt auf die IAA zu fahren. Schon an diesem Fachbesuchertag war es sehr voll. Trotzdem gab es die Gelegenheit für einige Fotos, hier in einer Fotostrecke mit 38 Bildern.

Der neue VW TiguanSeat Altea Freetrack (naja…)Seat Tribu (Konzept)Seat Tribu (Konzept)Audi R8Audi R8Der neue Audi A4Der neue Audi A4Der neue Skoda Fabia CombiDer neue Skoda Fabia CombiDodge Viper STRDer imposante Mercedes-ShowroomMercedes F700 (Konzept)Mercedes F700 (Konzept)Gepimpter Octavia…Glitzer-Käfer :)Riesige Verkaufstresen mit AutomodellenGroßer Brabus-StandVon Karmann entworfenes Polo CabrioVon Karmann entworfenes Polo CabrioSsangyong KonzeptSsangyong KonzeptBMW ShowroomNissan Mixim (Konzept)Nissan Mixim (Konzept)Suzuki Kizashi (Konzept)Suzuki Kizashi (Konzept)Ford Kuga (Konzept)Der Brilliance-StandCitroen Airscape (Konzept)Citroen Airscape (Konzept)Citroen Cactus (Konzept)Citroen Cactus (Konzept)Peugeot 308Subaru ImprezaSubaru ImprezaChevrolet Volt (Konzept)Chevrolet Volt (Konzept)

Whisky-Tasting “Welt der Whiskys”

Anfang der Woche war ich mit Constantin auf einem Whiskytasting, veranstaltet von “Bremers Weinkellerei“. Es stand unter dem Motto “Welt der Whiskys - Whiskys der Welt”, entsprechend wurden sechs Whiskys präsentiert, die mal nicht aus Schottland, Irland oder den USA kommen. Hier unsere Eindrücke, die natürlich nur unseren Geschmack widerspiegeln und nicht den Anspruch haben, universell zu gelten.

Begonnen wurde mit dem “Glen Els Harzer Hochland Whisky” (sic!). Er wird in Kleinstabfüllungen im Harz gewonnen, reift in einem Cognac- und schließlich 6 Monate im Weinfass und besitzt 47,3% Alkohol. Seine dunkle Kupferfärbung deutet schon ein starkes Rotweinbouquet an, eine Assoziation mit einem “Obstler” kommt auf. Geschmacklich fanden wir ihn dann auch beide sehr stark und scharf, geschmacklich sehr nah am Korn. Gar nicht unser Ding.

Als zweites ging es nach Österreich, von wo der 6-jährige “Reisetbauer Single Malt Whisky” mit 56% Volumenalkohol kommt. Gereift in einem Chardonnay- und Beerenauslese-Fass, kommt ein hellgelber Tropfen ins Glas. Geruch und Geschmack verbreiten eine aufdringliche Süße, gleichzeitig ist er im Abgang scharf (bedingt durch den hohen Alkoholgehalt). Selbst nach dem Ausspülen des Glases stieg der unangenehme Geruch noch in die Nase.

Nach diesem für uns unangenehmen Anfang befürchteten wir schon Schlimmes, doch es wurde besser: Aus Wales kam nun der 46%ige “Penderyn Welsh Single Malt Whisky“. Nach maximal 6 Jahren in Madeirafässern entsteht ein öliger Whisky, der recht nahe an einem Scotch steht. Dafür ist er schließlich dann aber einfach zu teuer (ca. 60 Euro/Flasche).

Aus Indien folgte der “Amrut Indian Single Malt“. 10 Jahre reifte er und befindet sich mit 40% Vol. und nicht kühlgefiltert in der Flasche. Eine feine und weiche Nase spiegelt sich auch im Highland-ähnlichen Geschmack wider (der Veranstalter würde ihn mit Tomatin vergleichen). Nach der Veranstaltung habe ich mir zum Sparpreis von 30 Euro eine Flasche gekauft und bin sehr zufrieden.

Nun ging es nach Japan, der “Yamazaki Single Malt” ist mit 12 Jahren im Fass das Luxusprodukt aus dem Hause Suntory (die ein Lager von 1,6 Millionen Fässern besitzen). Der Whisky mit der hellen Kupferfarbe verströmt einen milden und sehr angenehmen Geruch, auch der Geschmack ist sehr angenehm und erinnert an Scapa (von den Orkney-Inseln). Nur preislich ist die Flasche mit rund 75 Euro alles andere als ein Schnäppchen.

Zum Abschluss (und das war auch gut so) führte uns die Whiskyreise nach Neuseeland. Von dort gab es den “Milford Single Malt” mit 10 Jahren Fasslagerung und 43 Prozent Volumenalkohol. Die leichte Torfnote im Geruch fand sich auch im Geschmack, so dass Constantin schnell überzeugt war, und sich diesen Tropfen für ebenfalls günstige 30 Euro mitnahm.

Ein interessantes Whiskytasting mit mal “ganz anderen” Herkünften. Doch trotzdem ist (zumindest mein) Fazit ganz eindeutig: Schottland ist einfach die beste Anbauregion für Whisky.

Wochenende mit Steffen II

Viel zu frueh am Samstag morgen (um 11:30 Uhr) habe ich das fuer das Wochenende gemietete Cabrio Auto, einen Citroen C3 Pluriel, vom Vermieter abgeholt. Auf dem Weg dorthin hat mir dieser noch berichtet, dass das Auto am Vortag einen kleinen Unfall hatte. Es waere zwar alles schon repariert, allerdings noch nicht wieder lackiert worden. Das sah man dann auch, die rechte Seite war mit Spachtelmasse uebersaeht.

Der Pluriel wird als Multifunktionsdings mit vier Raedern beworben - man kann ueberall was entfernen, woanders wieder anbringen, versteckte Knoepfe entdecken und jede Menge Spass Zeit damit verbringen, alles wieder in den Ursprungszustand bringen zu wollen (Flug- und Tauchfunktionalitaet gegen Aufpreis). So kann man das Faltdach bis auf die Heckscheibe zurueckfahren, und die gesamte Heckscheibe (samt Dach) in ein verstecktes Fach des Kofferraums drehen.

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Wochenende mit Steffen

Ein tolles (verlaengertes) Wochenende mit Steffen liegt nun hinter mir. Das Wetter war (bis auf ein kurzes Gewitter direkt bei der Ankunft) perfekt, teilweise etwas zu heiss.

Wir haben am Samstag und Sonntag die beiden Kalkidiki-Beine Kasandra und Sithonia besucht, und beide Naechte haben wir auf Campingplaetzen direkt am Strand verbracht.
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Woche 4 - Studentenflut

Die letzte Arbeitswoche war wenig spektakulaer, allerdings haben wir abends mehr als einmal etwas unternommen. Zu Beginn der Woche hat das schlechte Wetter dominiert, teilweise sehr heftige Regenfaelle haben die Strassen ueberflutet.

 

Regen um 2 Uhr nachts   Regen um 2 Uhr nachts
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Tag 18-21 - After work activities

Nach einer leicht verkuerzten Arbeitswoche folgt nun eine kleine Zusammenfassung der vergangenen Tage. Da einige der lokalen IAESTE-Mitglieder nun auch hier mitlesen, muss ich aufpassen, was ich schreibe. ;)
Am Mittwoch abend kam der zweite IAESTE-Student des Jahres 2007 an: Pau aus China. Er zog in ein Zimmer direkt neben mir ein, und in den letzten Tagen gab es einige Aktivitaeten, die ihn in die Gruppe eingebracht haben. Weiterlesen »